Atem ist Leben

Die Alveolen (Lungenbläschen) sind dicht von Nervenfasern des vegetativen (unwillkürlichen) Nervensystems umsponnen. Diese gehen vom Zentrum des Nervus Vagus im Gehirn aus und steuern zahlreiche Regulationssysteme des Körpers (z.B. Herz-Kreislaufsystem).

Werden bei der Einatmung die Nervenfasern in den Lungenbläschen gedehnt, wird das parasympathische Nervensystems angeregt und du kannst dich besser entspannen und zur Ruhe kommen.

Das ist der Grund, warum wir Yogis in der Praxis immer Pranayama üben.

Der Atem gilt im Yoga als die Verbindung zwischen Körper und Geist, der Atem ist die grobstoffliche Manifestation des Prana. Über den Atem kann man also das Prana regulieren, was wiederum Auswirkungen auf den Geist hat.

Das wusste auch Patanjali und hat es in seinen Sutren mehrfach erwähnt.